2
tripel,
1
trippel,
der
;
aus
frz.
tripoli
›Putzschmiere‹
(
Robert, Dictionnaire [...] de la langue française
1983, 6, 667
), dies aus
lat.
terra tripolitana
›Erde von Tripolis‹
().
›Tripelerde (Kieselgur), die zum Polieren von Glas, Metallen, Edelsteinen verwendet wird‹.
Wortbildungen:
tripelfarbe
›Politur aus Tripelerde‹.

Belegblock:

Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
52, 16
(
Frankf.
1535
):
Man mag jn
[den
Smaragd
]
auch poliren auff birbaͤumen holtz / mitt farben von Trippel.
Ebd.
25
:
Topasien Polier mit trippel farben / der wol geriben sei.
Sudhoff, Paracelsus (
1537
/
41
):
mineralien, die geben metal, schlacken, gleser, sand, kis, [...], gips, tripel, rötel.
sol man mit einem linden holz und mit tripel den ersten spigel seuberlich reiben.