trau,
der / die
.
›Vertrauen, Hoffnung auf Gott‹; dann auch: ›Glaube‹; vgl. (V.) 1.
Bedeutungsverwandte:
1 (subst.), ; vgl. 2, , (
das
) 2, 3,
1
4,
2
(
der
).
Gegensätze:
.

Belegblock:

Luther, WA (
1522
):
das die tzwey mussen bey eynander bleyben, gericht und gnad, furcht und traw, das gericht soll furcht machen, die gnad soll traw odder tzuuorsicht machen.
Fischer, Folz. Reimp.
11, 71
(
Nürnb.
,
um 1488
):
dein starcker traw zu got | Dich von dem dot erneret hot.
Sachs (
Nürnb.
1562
):
er
[Christ]
allein der hülff begert | Von Gott, daß er im zeig die straß, | [...] | Und vertröst sich in traw und hoffen.
Kehrein, Kath. Gesangb. (
Nürnb.
1631
):
Wir schauen hinauf, vnd Er [Gott] herab, | An traw vnd lieb geht jhm nichts ab.
Tittmann, Schausp. 16. Jh. Rebh.
53, 28
;
Vgl. ferner s. v. .