suffen,
V.;
reduktionsstufige Form zu (V., unr. abl.) 1.
›saufen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 1,
2
1, , (V.) 3.

Belegblock:

Luther, WA (
1520
/
1
):
das ist eben als wenn du zu eynem koͤstlichen mal geladen werst und fressist und suffist dich zuvor voll, das du uͤber dem tisch muͤssist sitzen mit unlust und eckel.
Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
die fraw muetter [...] derhalben einsmals zu der dochter gesagt: „Botz musiga muss! mein Agnes, wie suffestu dises weins so teufenlich!“