suf,
der
.
1.
›Schluck, Trank in einem Zug; Sauferei‹; zu (V., unr. abl.) 1.
Wortbildungen:
suffig
›dem Trinken zugetan‹ (a. 1533).

Belegblock:

Rueff, Rhein. Ostersp.
1367
(
rhfrk.
,
M. 15. Jh.
):
Baldoff, (hore) balde uff! | du dust manchen grossen suff, | des mustu werlich dick engelden.
Dedekind/Scheidt. Grob.
94, 17
(
Worms
1551
):
Man spricht / was wüst ist / macht auch feist. | Da laß mich thuͦn ein guͦten suff.
2.
ein Geschwür am Auge (hierher?); tropisches Assoziationsmotiv unklar; nur 1 Beleg; im
Dwb nicht gebucht.

Belegblock:

Suff / das Riemenaug [...] Argema ligulæ.