stupe,
pl. t.;
das Wort liegt in den folgenden Belegen jeweils in der Schreibung
-u-
vor (entsprechend mhd.
-û-
), ist etymologisch demnach an anschließbar (vgl. zum Problem der semantischen Motivation ).
›Wutausbruch, üble Laune‹.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Buch Weinsb. (
rib.
,
um 1560
):
dick hat sei stupen und komen ir ire flagen, das sei zank soket.
wie er mir auch zugeschriben, das es sei zelotypiae malum et infirmitas capitis. Do die stupen uber waren, haben mir uns gesonet.
bei acht tage darnach ist der Streit verloschen und die stupen sind gewant.