stumpfen,
V.
Wortbildungen:
stümmern
Belegblock:
Zur selben Zeit ist das Reich wie ein Baum an seinen aͤsten gestumpfft worden.
daz der koler ros in dem Silwald gand und jung tannen stumpend und krissent.
so hatt er únns in unnsrem Kiemen etlich holtz geschent und tannen gesumpett
[sic!]
unerloupt. vnd stuͤmer den felber gar ab ob dem edlen czwey, das des felbern fruchte gancz slach an das edel czwey.
2.
›jn. hart hernehmen, verstümmeln; (einem Huhn) die Flügel schneiden‹; ütr.: ›jm. (einem Überklugen) das Hirn zurechtstutzen‹; vgl. (der
) 2.Wortbildungen:
stumpfecht
Belegblock:
Sey nicht zu weiß / oder must Tabaco sauffen die Spitz des Hirns zu stuͤmpffen.
Wir [Machometisten] wöllen sie [christen] in die flucht schlagen, | Wie die stumpffeten hundt heim-jagen.
[er] zoch wider hinweg wan im waß nit lieb wa es vß kem von im, das er nit gestümbfft würd.
Einem hun die fluͤgel (stuͤmpffen).
das sich ainer tröstn wollt er hiet das wandl wol zu gebn und wolt meinem herrn dem brobst sein leut stumbln, so [...].