stulerbe,
der
;
–/-n
.
›sich als Erbe hoher religiöser Ämter (des Thrones Davids, des Stuhles Petri) verstehender hoher Geistlicher‹; vgl. 4; 6, (
der
) 1.

Belegblock:

Luther, WA (
1520
/
1
):
Wa kumpt nu solcher Bapst her mit seyner priesterschafft? Er ist yhe nit der Stulerb der Aposteln, denn er vorstoͤret yhe yhr ampt und lere mit seyner lere.
Ebd. (
1544
):
da sie [Schreier] mit einander sitzen in der ordentlichen anererbten gewalt und Stuelerben sind der ersten Bisschove.
Sagen sie [Bapst, Bisschoue] das sie der Apostel stuͮlerben sind, Wo mit wollen sie das selbige auch beweisen?
Ebd. (
1540
):
quod von solum Regem meinet Achas, sed den gantzen stam, geschlecht, qui zu Hierusalem wonent, et estis Davidis prophetae blut und stull erben.