stubenrecht,
das
.
1.
›Satzung, Recht, nach dem eine Zunft fungiert‹; damit engstens verbunden (metonymisch): ›vom Einzelnen zu entrichtender Satzungsbeitrag‹; ›Berechtigung zur Inanspruchnahme der Satzungsregeln‹; zu 1c, (
das
) 4; 5.

Belegblock:

Rennefahrt, Wirtsch. Bern (
halem.
,
1490
):
so haben wir den meistern sollichs hantwercks nachgelassen, gegonnen und erloubt, dieselben umb ir stubenrecht nit dester mynder anzuͦvordern, den von in inzuͦpringen.
Boner, Urk. Zofingen
713, 8
(
halem.
,
1528
):
das vnnser stifft schaffner ... vff dieselbe stuben zur Herren gan mogenn vnnd ir stubenrecht da ze kouffenn nitt schuldig syennd.
Müller, Stadtr. Ravensb.
246, 23
(
oschwäb.
,
1425
):
welher och also ain zunft koufen wil, der sol stubenrecht damit koufen.
2.
s. 1d.