stubenofen,
der
.
›in einer Kemenate stehender, auch für Backzwecke genutzter Ofen‹; vgl. 1; 2, zu 1.

Belegblock:

Joachim, Marienb. Tresslerb. (
preuß.
,
1405
):
18 m. 4 muwerern und 4 knechten, die in hantrichten, das sie 3 [...] eyn gewelbe getonchet haben und of den 3 gewelben geestricht haben und ouch eynen stobenoven us der grunt gemuwert haben.
Maaler (
Zürich
1561
):
Stubenofen (der) Fornax.
Winter, Nöst. Weist. (
moobd.
, Hs.
um 1500
):
das kain wiert noch sein hofherr nach vesperzeit in dhainem stubofn nicht lass pachen.