strudeln,
strodeln
(Letzteres nur in 1 Beleg), V.;
zur Varianz von -u-
und -o-
s. : „Vorliebe“, ein Verb mit einem „zweiten, bedeutungsähnlichen zu verbinden“.›aufwallen, sieden, brodeln, kochen‹ (von Flüssigkeiten, mit Verschiebung der Bezugsgröße auch vom Flüssigkeitsbehälter gesagt).
Belegblock:
Botz mist, ich hab des krauts vergessen, | Das strudlt und prudelt bey dem fewr.
Schwimt im kessel lang zotn und fasen, | Der ob dem fewer seudt und strudelt, | Gleich einem garenhafen brudelt.
Der boͤsen Leib wie Baͤch vnd Hartz, | Der Kolen gleich haͤßlich vnd schwartz, | Wird strudlen siedend heyß, | Die Seel braten in jhrem Schweiß.