streitkolbe,
der
.
eine Waffe mit kolbenähnlichem Schlagteil; vgl. I, 4, 1.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): , ; vgl. .

Belegblock:

Luther, WA (
1544
):
Da steht nun diß [...] mirackel, das der grosse hauff, [...] von einem eynigen Man, [...] mit eim eynigen wort, [...] dermassen erschreckt wirt, das sie zur erden fallen, als hett man sie mit streytkolben auff die koͤpff geschlagen.
Alberus (
Frankf.
1540
):
Keul [...] streitkolb.
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
Cæstus, Ein streitkolb mit ledder vñ bleikloͤtzen darin.
Wyss, Luz. Ostersp.
3, 171, 36
(
Luzern
1596
/
7
):
Ein besonderen stryttkolben, alls ob Er gar silbrin Oder guldin wäre.
Zingerle, Inventare (
tir.
/
vorarlb.
,
1491
):
Ain schwert, ain messer, ain tilicz, ein streytkolben.