streiter,
der
;
–/-Ø
.
1.
›einzelner Krieger, Kämpfer in einem militärischen Verband‹ (in der Regel positiv konnotiert);
Phraseme:
das buch der streiter
›das Buch Makkabäer‹.
Bedeutungsverwandte:
; vgl.
2
(
der/das
) 2, , 5, (
der
) 1, .
Syntagmen:
einen s. krönen / wiederlegen
;
ein s. unüberwunden bleiben
;
jn. mit x streitern überziehen
;
der edle / gute / schwinde s
.;
der vogt aller streiter
.

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron. (
preuß.
,
um 1330
/
40
):
in sulchir wîs sullin tragin | al edele strîtêre | iren schilt gewêre.
iz [land] leiste in allin zîten | wol zweitûsint rîten | und manch tûsint strîtêre | genennet vûzgengêre.
daz sî quâmin in Prûzinlant | mit grôzir macht, dî in benant | was dô zu gesinde | von strîtêrin swinde.
Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
66, 1
(
Frankf.
1535
):
So den [stein] ein streitter vnnd fechter im mund hat / bleibet vnüberwunden.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
4, 13
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
Gorgyani di sint schone lute und gute striter.
Wagner, Erk. Ps.-J. v. Kastl
2, 30
(
nürnb.
,
1. H. 15. Jh.
):
als geschriben stet in dem ERSTEN PUCH DER STREITER.
Voc. Teut.-Lat.
ff iiijr
(
Nürnb.
1482
):
Streytter fechtʼ. bellator belliferʼ belligerʼ.
Wiessner, Wittenw. Ring
8727
(
ohalem.
,
1400
/
08
):
Daz er [wilder man] vil mangen ztod erbäss | Und wol die streiter all gemain | Nider legen so allain.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
wan die alten krœnten die streiter und die vechter dâ mit.
Spiller, Füetrer. Bay. Chron. (
moobd.
,
1478
/
81
):
mit hilf des öbristen panierfüerers und vogts aller streiter slueg er der haiden [...] hundert tausent [...] zu tod.
Wiessner, a. a. O.
8007
;
Schmitt, Ordo rerum
271, 14
;
Voc. Teut.-Lat.
ff iiijv
.
Vgl. ferner s. v. 5.
2.
s. 2.