streiter,
der
;–/-Ø
.1.
›einzelner Krieger, Kämpfer in einem militärischen Verband‹ (in der Regel positiv konnotiert); Phraseme:
das buch der streiter
›das Buch Makkabäer‹.Syntagmen:
einen s. krönen / wiederlegen
; ein s. unüberwunden bleiben
; jn. mit x streitern überziehen
; der edle / gute / schwinde s
.; der vogt aller streiter
.Belegblock:
in sulchir wîs sullin tragin | al edele strîtêre | iren schilt gewêre.
iz [land] leiste in allin zîten | wol zweitûsint rîten | und manch tûsint strîtêre | genennet vûzgengêre.
daz sî quâmin in Prûzinlant | mit grôzir macht, dî in benant | was dô zu gesinde | von strîtêrin swinde.
So den [stein] ein streitter vnnd fechter im mund hat / bleibet vnüberwunden.
Gorgyani di sint schone lute und gute striter.
als geschriben stet in dem ERSTEN PUCH DER STREITER.
Streytter fechtʼ. bellator belliferʼ belligerʼ.
Daz er [wilder man] vil mangen ztod erbäss | Und wol die streiter all gemain | Nider legen so allain.
wan die alten krœnten die streiter und die vechter dâ mit.