streif,
das
(?); zum
Adj.
streif
›starr, steif‹ ().
›Gestein, das der Festigkeit des Grubenbaues halber in seinem natürlichen Verband belassen wird‹ (so
Dwb, ebd. mit Belegung
).
Osächs. / böhm. / ungarndeutsch; 13.-15. Jh.; bergbaubezügliche Texte.
Bedeutungsverwandte:
2
.

Belegblock:

Löscher, Erzgeb. Bergr.
58, 29
(
omd.
,
um 1450
):
das nymanth die tyfsten vorsetzen ader vorstortzen sulle, striffen, strossen, bergkvesten nymand ußhauwen sulle.