strecke,
die
.– Bergbaubezügliche Texte, meist unter rechtlichen Aspekten.
1.
›Grubenstrecke, vom Schacht aus in den Berg getriebener horizontal verlaufender Grubenbau‹; Belegblock:
es [bergkwerg] hath tyfe schechte, flache und enge orter, lange strecken, fest staubigk gesteyne.
so dye gewercken in iren zcechen in schechten, strecken ader stollen klufft ader genge uberfaren, dyeselbig klufft [...].
Worden gewergken in iren massen in stollen, strecken ader sunst mit andern gebewen genge adder cluffte uberfarn, die sal [...].
So man in einer tzechen tieffe stollen, strecken ader ander ortter ufflassen, verbawen ader versturtzen wil.
sollen die gwerken, [...], den zechen, [...], helfen, wo man mit dem stolart irer mossen folgen wurde, die strecken zu demselben zechen zu treiben schuldig sein.
gleichergestalt dass der obgemelte Hans Doring den gewercken von Reichenstein geben soll und wil zu derselbigen strecken ader lengordt auf ein drittel, [...], dodurch er in seine mossen brechen mag.
Löscher, a. a. O.
21, 18
.Belegblock:
[Wird] erkant, das śoweit die śtrekhn eingeśchlagen sint, der Waśśergrab des Andrea Müllers ver bleiben śoll.