stranz,
der / das
(?);
vom Hrsg. der Quelle zu
mhd.
stranz, gestrenze
›Großtun‹
gestellt ();
s. auch s. v.
stranz
; dort als Mask. verstanden und als „verächtliche Bezeichnung“ für ›Kerl‹ erläutert.
wohl: ›Großtun, Hochmut‹; in beiden Belegen liegt Reimzwang vor.

Belegblock:

Kochendörffer, Tilo v. Kulm (
preuß.
,
1331
):
Si [reine mait] gelobte truwe gancz | Mit der libe sunder strancz.
Dry kunge, die vernomen | Dy hochczyt gar sunder strancz | Bi dem nwen sterne glancz.