strabeln,
V.
›sich beeifern, heftig auf etwas hin bewegen‹ (als ‚krabbeln‘, ‚zappeln‘ u. Ä. metaphorisiert).

Belegblock:

Pyritz, Minneburg
1655
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
Ein lob, dar inne geruͤmet | Wirt der ere, der wirde, | Nach der min hertze mit girde | So volliclichen strablet.
Gille u. a., M. Beheim
202, 81
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Czu den füssen gleich ich den geicz, | der hinden und vorn beider seicz | all wegen strabelt wider streicz | mit henden unde füssen, | Auch her czu krimet unde kraczt.