sanct,
Adj.;
aus
lat.
sanctus
›heilig‹
(
Kluge/S.
2011, 786
);
Schreibungen stark variierend.
›heilig‹ (zur Kennzeichnung von Heiligen).
Bedeutungsverwandte:
vgl. 2.
Wortbildungen:
santa
›Heiliger, Heiligenbild‹.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Nicod. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
Sente Peter sprach sa: | [...].
Schützeichel, Mrhein. Passionssp.
13
(
mrhein.
,
um 1335
):
wie er von sancte Iohanne, | dem vil heilgen manne, | gedaufet wart in dem iordane.
Sermon Thauleri
7va, 33
(
Leipzig
1498
):
Da von schreibt sant iohans Das liecht leuchtet in der vinsterniß.
Langen, Myst. Leben
160, 36
(
nobd.
,
1463
):
so spricht sand Augustin das kain mensch sol verzweyfeln.
Strauch, Schürebrand (
els.
,
E. 14. Jh.
):
der liebe sant Alexius ein arm verworfen lidig abgescheiden versmehet leben fuͦrte sibenzehen jor.
Bauer, Geiler. Pred.
100, 19
(
Augsb.
1508
):
Sanctus Paulus der erst ainsidel.
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
1823
(
oobd.
,
1607
/
11
):
Von gebrannter [...] erden abgeformbt ein brustbildlein, sol ein santa sein, mit dem palmenzweig.
Haage, Hesel. Arzneib.
18v, 15
(Hs. ˹
noobd.
/
md.
,
E. 15. Jh.
˺):
Wem dy lung swint, so nym sancte Johans brott und begreich somen.
Piirainen, Stadtr. Sillein
58a, 31
(
sslow. inseldt.
,
1378
):
alz dy cristen heit noch hot von sand peters gewalt dem pebsten czu ge hoͤrsan wesen.
Bindewald, Texte schles. Kanzl.
172, 3
;
Ott-Voigtländer, Rezeptar
209r, 1
;
Kummer, Erlauer Sp. ;
Voc. Teut.-Lat.
bb vijr
;
Rot
349
;
Wiessner, Wortsch. Wittenw. Ring.
1970, 156
.