sammeten,
sammet,
Adj.;
auch
sammatin
.
›aus Samt bestehend, samten‹ (häufig von Kleidungsstücken gesagt); zu (
der
).
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): .
Syntagmen:
der sammete hut / mantel / messachel / (reit)rok / sessel, die sammete scheide / tasche, das sammete baret / bonet / futteral / gildentuch / hosengesässe / kreuz / leichentuch / mesgewand / tuch / wams
.

Belegblock:

Helbig, Qu. Wirtsch.
2, 68, 15
(
md.
,
1464
):
was der kauffman [...] hath an allerlei ware [...] sammit gildentuch.
Wendehorst, UB Marienkap. Würzb.
162, 41
(
nobd.
,
1476
):
ire kinde sollen [...] ire rot samet messgewant [...] geben in unser lieben frawen cappeln.
Roder, Hugs Vill. Chron. (
önalem.
,
1529
):
mit edlen knaben [...] in gelben samatin rocken.
Chron. Augsb. (
schwäb.
,
um 1530
):
die waren alle in schwarcz samaten wamesser und schwarcz hosen.
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
4
(
oobd.
,
1607
/
11
):
1 ander junges rhenotzerhorn, in rott sametinem futral.
Boner, Urk. Brugg
373, 21
;
Roder, a. a. O. ;
Mollwo, Rotes Buch Ulm ;
Grothausmann, Stadtb. Karpfen
3, 21
;
4, 5
;