sammer,
Interj.,
auch
sammir
; zusammengezogen aus
sam
oder
so mir (got helfe)
; vgl. .
Ausruf, Beteuerungsformel.
Bedeutungsverwandte:
, 4.

Belegblock:

Sachs (
Nürnb.
1553
):
Nun wil ich nab, sammer botz jammer!
Ebd. (
1550
):
Ich wolt, sammer s. Quirin ! nit bleiben, | Het ich mich nit jung thun verweiben.
Matthaei, Minner. I, (Hs.
15. Jh.
):
er sprach: ,mich duͤncket, geselle, | dez, sammir Gotez mynne: | wer in der mynnen brynne, | [...] | dez lob ich die geselleschafft.‘
Bächtold, N. Manuel. Abl.
129, 494
(
halem.
,
1525
):
Richt dich darnach, wo du ein haller verschleigst, | Samer potz huͦr, ich stich dich, dass du öl seigst!
Kummer, Erlauer Sp. (
m/soobd.
,
1400
/
40
):
Herr mir smıͤrzt der mag. | [...] | sam mir der jungist tag, | wann ich nicht lenger gefasten mag.
Bächtold, N. Manuel. Zugabe N. Manuel
408, 546
.