samari,
wohl
die
;
–/-en
;
entsprechend
mnl.
samaer
›Obergewand für Frauen oder Männer aus feinem Stoff‹
(); vgl.
mnd.
summarie
›„langes, verbortiertes Weiber-Kleid“‹
().
›langes, weites Obergewand; Mantel‹; in den Belegen als Kleidungsstück für Frauen und Männer charakterisiert.
Im eigenen Belegmaterial nur rib.

Belegblock:

Buch Weinsb. (
rib.
,
um 1560
):
ich troch arnersche samarien uber hosen und wambis.
Ebd. (
1578
):
[Über
samarien
als relativ neues Kleidungsstück:]
Samarien sin gestalt scheir wie ein weiter sack umb das leib, haben kurze gestugde menger, sin oben dem hals eine mit eim krag, bis unden scheir an die knehe [...] weit und roum.
Ebd. (
1596
):
Die frauen aber haben instat der fuicken, flegerden und samarien, die umb das gans leib hangen.