samari,
wohl
die
;–/-en
;entsprechend
mnl.
samaer
›Obergewand für Frauen oder Männer aus feinem Stoff‹
(); vgl. mnd.
summarie
›„langes, verbortiertes Weiber-Kleid“‹
(Schiller/Lübben
).4, 468
›langes, weites Obergewand; Mantel‹; in den Belegen als Kleidungsstück für Frauen und Männer charakterisiert.
Im eigenen Belegmaterial nur rib.
Belegblock:
ich troch arnersche samarien uber hosen und wambis.
[Über
samarien als relativ neues Kleidungsstück:]
Samarien sin gestalt scheir wie ein weiter sack umb das leib, haben kurze gestugde menger, sin oben dem hals eine mit eim krag, bis unden scheir an die knehe [...] weit und roum. Die frauen aber haben instat der fuicken, flegerden und samarien, die umb das gans leib hangen.