salman,
der
;
-s/salleute
.
›Treuhänder, Gewährsmann bei der rechtmäßigen Übergabe von Besitz, Besitzrechten‹; wohl auch: ›Verwalter eines Besitzes‹; mit religiöser Komponente: ›Schutzherr, Vormund‹; vgl. (V.) 1,
1
6; 7.
Bedeutungsverwandte:
3.
Wortbildungen:
salmanseigen
(dazu bdv.: ).

Belegblock:

Chron. Nürnb. (
nobd.
,
1371
):
[Ulman Stromeyer] bracht als recht waz mit seinen salleẇten hern Peter Stromeyer hern Seitzen Holczschuͦcher und hern Fridrich Smügenhofer.
Reichel, Rosenplüt
106, 10a, 40
(
nürnb.
,
1460
/
73
):
[die plumlein] gaben zewgknuß auf iren halmen | Die großen weißheit des himelischen salmen.
Hör, Urk. St. Veit
3, 5
(
moobd.
,
1368
):
[daz wir] ze kauffen haben geben [...] vnser muͤl [...] vnd di fischwaid [...], daz alles halbez salmansaygen ist vnd halbez fuͤrstenlehen.
Vogel, Urk. Heiliggeistsp.
1, 180, 3
(
moobd.
,
1374
):
daz wir recht vnd redleich ze chauffen haben geben vnsern aigenn hoff [...], da Erasem der Staͤringaͤr salman uͤber ist, [....] Hainreich dem Puͤttreich.
UB ob der Enns (
moobd.
,
1378
):
wann wir in daz selb haus aller zugehörung mit Salmans hannt ze fuͤrtzicht aufgeben vnd geselt haben.
Ebd.
10, 71, 22
(
1381
):
Ulrich dez Frodnaher di zeit dez guts salman und phleger.
Schmidt, UB Halberst. .