sache,
der
;
–/-n
;
zu
mhd.
sache
(
der
)
›Urheber, Anstifter‹
().
›Verursacher, Anstifter‹; zu 1; vgl. (
die
) 2.
Im 15. Jh. auslaufend.
Bedeutungsverwandte:
2.

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron. (
preuß.
,
um 1330
/
40
):
Dâvon, swaz ich nû mache, | des ist gar ein sache | der hômeistir Dîtirîch.
Quint, Eckharts Pred. (
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
wir sind sachen aller unser hindernuͥsz.
Neumann, Rothe. Keuschh.
4195
(
thür.
,
1. H. 15. Jh.
):
ein kusche magit by irem libe | sal nicht mit eim manne blibe | lange allein in eime gemache, | si wirt anders der sunde ein sache.
Baptist-Hlawatsch, U. v. Pottenst.
1012
(
moobd.
,
A. 15. Jh.
):
Nu waz mag ain grözzer vnsinn gesein wenn so man spricht daz der nicht sey der ein sache ist aller dinge.