rustern,
V.
›sich räuspern, Schleim hörbar aus Rachen oder Nase lösen (und ausspeien)‹.
Belegblock:
wann sich der Bapst ruͤstert, hat man ein artickel des glaubens darauß gemacht.
Zu hant do rusterte ich mich, | Alsam ich do erwachte.
wanne man sich danne geruͤstert vnd geharnet [...], so solt man zu dem andern slaffe kumen.
die selben beiden botten und oͮch Ruͦlman dicke und vil enander wortzeichen gobent mit sunderm rústernde.
Nach dem ersten schlaff zehant | So rúster dich vnd bis gemant | Ze súfrend úberflússigkeit.