rupfen,
die / der
;
zu
mhd.
rupfin
›Leinwand aus Werg‹
().
›Sackleinwand‹; in den Belegen im Orientierungsfeld mit anderen (Kleider)stoffen, z. B. , 1, , (
der
), 1; 2, (
der
) 1, , (
der
),
tobin
.
Bedeutungsverwandte:
1; 2.
Wortbildungen:
˹
rupf
(Adj.; dazu bdv.:
2
),
rupfen
(Adj.)˺ ›aus Sackleinwand‹.

Belegblock:

Winter, Nöst. Weist. (
moobd.
,
v. 1483
, Hs. 
1643
):
melden sie in ihren rechten daß ain wöber ainem paurn würchen soll bei seinem brodt ein rupfes tuech umb 12 pfening und ain härbens umb 15 pfening.
Uhlirz, Qu. Wien (
moobd.
,
1482
):
ain gross rupheins leilachen.
Stolz, Zollwesen
113, 1
(
Lienz
1583
):
Von tragen, was ainer tragt: Von einer trag kramerey 3 pf., [...] loden 3 pf., leinbath oder rupfen 3 pf., strickh 3 pf., rinderhar 3 pf.
Ebd.
132, 9
;
Vgl. ferner s. v. .