rung,
der
;
zur Schwundstufe von
ringen
.
1.
›Kampf‹; speziell: ›Ringkampf‹; zu (V., unr. abl.) 1.
Überwiegend alem.
Bedeutungsverwandte:
, (V., unr. abl.) 1 (subst.); vgl. 12, 1, .
Syntagmen:
einen r. gewinnen
;
zu einem r. kommen
;
der bäurische r
.
Wortbildungen:
rungs
(dazu phras.:
rungs aneinander kommen; [an jn.] zu rungs kommen
jeweils ›aneinandergeraten‹; a. 1641).

Belegblock:

Tobler, Schilling. Bern. Chron. (
whalem.
,
1484
):
es wer dir hart ergangen, | hette Burgunnen gewunnen einen rung, | als Roͤmsch rich hette genomen ein sprung.
Franz u. a., Qu. hess. Ref.
3, 46, 27
;
Schmid, Pilgerreisen.
1957, 424
.
2.
›kurze, drehende Bewegung‹.

Belegblock:

Schweiz. Id. (a. 
1620
).
3.
›Brett zwischen Achsenstock und Schemel des Vorderwagens‹; es diente dem Schutz der Räder vor Verunreinigungen und Schäden durch Sand und Steinschlag.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Voc. Teut.-Lat.
m viijr
(
Nürnb.
1482
):
Grießprett od’ rung. trocia.