ruchte,
das / die
;
zu
nd.
/md.
ruchte
›Rufen, Geschrei‹
();
zum Wechsel von vorauszusetzendem
-ft-
und
-cht-
s.
Frnhd. Gr. § L
56, 3
.
›das Rufen‹; ütr. (auf Personen bezogen): ›Leumund, Ruf‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 4, 5, 9, 1, 4.

Belegblock:

v. Bunge, Livl. UB
4, 497, 5
(
nrddt.
,
1405
?):
dat yenech vür upstunde, dar schal ein jewelk minsche tu komen, de dat ruchte hort.
Franck, Decl.
351, 40
(
Nürnb.
1531
):
die Pfaffen [...] werden mit gepot von aller fuͤllerey vnd tranck das vol macht / auffgehalten / das jr hertz mit fressen vnd sauffen nicht beschwert / der rucht vnd ersamkeyt vergessen [...].