rotlecht,
rötlecht,
rötlich,
Adj.
›farblich dem Rot nahekommend, ins Rote spielend‹; ›von leichtem Rot; etwas rot‹; im Einzelnen auf je nach Farbträger unterschiedliche Farbtöne und Farbnuancen referierend;
vgl. 1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10; 11.
Bedeutungsverwandte:
1; vgl. .

Belegblock:

Peil, Rollenhagen. Froschm.
441, 5592
(
Magdeb.
1608
):
Nicht weit davon der schoͤne Mon / | Roͤttlich stand / wie ein guͤlden Kron.
Scholz, Lanfrank. Chir. Parva
238v, 19
(
md.
/
oobd.
,
1446
/
8
):
Vnd ist das dy feuttikeit ist sam rotlecht, / so salmon sy waschinn mit kalden / waßer.
Keil, Peter v. Ulm
67
(
nobd.
,
1453
/
4
):
Wiltu sie [die grün salben] rötlecht machen, so thu iij lot roßen-hönig dorzu vnd seud es ein wenig, so wirt es rötlecht.
Päpke, Marienl. Wernher (
halem.
,
v. 1382
):
dú hochgeborne
[die Hl. Jungfrau]
| Was glich dem waisenkorne: | Das ist wiss und roͤtelecht.
Maaler (
Zürich
1561
):
Rotlaͤcht / Vast rot. Rubicundus, Rufulus. [...]. Rotlaͤcht sein Ein wenig rot sein.
roͤtelicht / etwas roth / o. Rougeastre.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
wenn man sein rinden ab zeuht, sô legt man si an die sunnen und derrt si und diu ist rœtlot und pitter.
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
160
;