rote,
wohl
der
.
›Fisch mit roten bzw. rötlichen Körpermerkmalen (z. B. Flossen, Augen)‹; die genaue Fischart ist aus den Belegen nicht zu ermitteln, in Frage kommen z. B. ›Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)‹ oder ›Rotauge (Rutilus rutilus)‹ sowie im Hochalemannischen ›Rotforelle, Seesaibling (Salvelinus alpinus)‹;
vgl. 1.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. , 2.
Syntagmen:
die roten fahen, jm. geben
;
x roten für x stük geldes
;
x roten
;
die brut von roten
.

Belegblock:

UB Zug
440, 5
(
halem.
,
1407
):
so gebent wir jerlich der aͤptissin des gotzhußes Zuͤrich drißig rotten.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 101, 37
(
schwäb.
,
1479
):
deßglych das kainer kain rotten fahe, er sye dann ainer halben elen lang.
Chron. Augsb. (
schwäb.
, zu
1531
):
Fisch ain pfundt: [...] rotten 10 kr., bachfisch 8 kr., waler 10 kr.
Baumann, Bauernkr. Oberschw. (
schwäb.
,
v. 1542
):
Die von Weyssenhoren schenckten inen zway faß mit wein [...], anderhalben zentner guter fusch, heckt und karpfen und 3 roten.
UB Zug
612, 6
;
Gehring, a. a. O.
105, 25
;
Vgl. ferner s. v. .