2
rostig,Adj.
›Rost habend, einen Zersetzungsbelag aufweisend‹; häufig ütr.; dann im Einzelnen auch: ›abgenutzt, löchrig, zerfallen‹; ›faulig, verdorben‹; ›alt, fehlerhaft‹; ›schmutzig‹; ›lasterhaft‹.
Bedeutungsverwandte
(meist mit den ütr. Verwendungen): 1
11a; 18, , , , , , (Adj.) 12, 1, (Adj.) 1, 1, 1, .Syntagmen:
etw
. (Subj., z. B. die sonne / welt, das eisen / messer
) r. sein / werden
; den schaz r. machen
; der rostige harnasch / panzer, js. rostige arsbacke, das rostige altweib / küchenlatein, die rostigen händel / mönche
.Belegblock:
[die Sonne] ist umb der menschen sunde willen wol halb finster, rostig und besuddelt.
S. Petrus wil auch nicht der unflaͤtigen, rostigen und schmutzigen Münche.
Rostig altwip, mich duncket sieder | Das uwer bekenteniße nicht wert sij.
Wo mans [eisen] leßt ligen, wirdts doch rustig, | Vnd von dem Rost so gar gefressen.
[Du, Cace] feg im [maister aller laster] sein rostig ars-packen.
‒
Vgl. ferner s. v. .