2
ros|ader,
rosenader,
die
.
›(große oder kleine) Rosenvene; unter der Haut verlaufende Stammvene an den unteren Extremitäten des Menschen‹; in den Belegen meist als Ansatzpunkt für den Aderlass (z. B. bei Menstruationsbeschwerden) behandelt;
vgl. 7,
1
1.
Zur Sache:
Hyrtl, Anatomie.
1884, 1098
f.

Belegblock:

Weitz, Albich v. Prag
134, 12
(Hs. ˹
oobd.
,
A. 16. Jh.
˺):
ist das geschwer pey den gemaͤchten, so laß die rosen ader.
Haage, Hesel. Arzneib.
19r, 17
(Hs. ˹
noobd.
/
md.
,
E. 15. Jh.
˺):
Welcher frauen ir recht sein verlegen, die sol [...] dar zu thun vil gutter pad und sol ir lassen auf den fussen auff der roszader.