roraffe,
der
.›im Windwerk der Orgel sich mechanisch bewegende, Grimassen schneidende männliche Figur im Straßburger Münster‹; in den Belegen als Appellativum für Geistliche und als Schimpfwort verwendet;
Belegblock:
Der roraff thuͦt das maul auf sperren, | Daß man wen, er thuͦ auch drin blerren.
Es solten die iezigen bischof ein narrenkappen mit zweien langen eselsoren für die bischofshuͤt tragen: das ziert die roraffen wol.
Do werden pfründen wol verdient | So man dem roraffen zuͦ gyent.