rohen,
›schreien, grunzen‹ (z. B. vom Esel, von Schweinen); subst. auch ütr.: ›Aufruhr, Lärm‹.
Wortbildungen:
rochzen
Belegblock:
Nu merke, tunkel biderman, | wiltuz verstan: | din erenhenne kret, so krotzelt din han. | mou, katze! esel, ruhestu icht?
Rochtzen als die frosch.
des wolten sie [weber] nit thuͦn und mit grossem rohen und schreien und sagten, das ungelt hetten sie 13 jar geben.
hete er wider den gaist gottes geredt, davon unnder dem gemainen man vil auffruͦr und rohens erstannden wäre.