rohen,
V.;
zu
mhd.
rohen, ruohen
›brüllen, grunzen‹
().
›schreien, grunzen‹ (z. B. vom Esel, von Schweinen); subst. auch ütr.: ›Aufruhr, Lärm‹.
Bedeutungsverwandte:
(V., unr. abl.) 1a; vgl. , ,
2
1,
2
, 1, 1.
Wortbildungen:
rochzen
.

Belegblock:

Stackmann u. a., Frauenlob
8, 25, 4
(Hs. ˹
md.
auf nd. Grundlage,
v. M. 14. Jh.
˺):
Nu merke, tunkel biderman, | wiltuz verstan: | din erenhenne kret, so krotzelt din han. | mou, katze! esel, ruhestu icht?
Voc. Teut.-Lat.
bb ijr
(
Nürnb.
1482
):
Rochtzen als die frosch.
Chron. Augsb. (
schwäb.
,
E. 15. Jh.
):
des wolten sie [weber] nit thuͦn und mit grossem rohen und schreien und sagten, das ungelt hetten sie 13 jar geben.
Ebd. Anm. 3 (
1523
/
7
):
hete er wider den gaist gottes geredt, davon unnder dem gemainen man vil auffruͦr und rohens erstannden wäre.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
wenne ain varch schreit, sô läuft diu hanz hert der värher zuo und werdent alliu rohend und zornik.