rogel,
›locker, lose‹; im Einzelnen auch: ›löcherig‹ (von Brot); ütr.: ›übertrieben, übersteigert‹ (von Worten); ›beschwingt, munter‹ (z. B. vom Herzen, von einem Vogel).
Obd.
Wortbildungen:
rogler
Belegblock:
Ey do sach ich einen vogel | Under in: der waz so rogel, | Daz cluger vogel nie enwart.
Rogelheit loseheit iunckheit kleinigkeit oder zartheit.
O du unverschampter schandtvogel, | Wie sind deine rhumwort so rogel.
,dick machen, uber einander stossen, drucken‘ [...] ,vest ubereinander sein‘ [...] extenuare contrarium ,rogel, dün sein‘.
tentsch, krumb, rümblisch, rogeleichen, | so ist mein herz an allen smerz, | wenn ich an sich meins lieben bülen gleichen.
Wan ich dan pegund zw pachen, | So that ich das prot gros und rogel machen.
Voc. Teut.-Lat.
bb ijr
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