roch,
das
;
–/-Ø
;
zu
mhd.
roch
›Turm im Schachspiel‹
().
›Turm als Figur im Schachspiel‹; in 1 Beleg auch: ›Turm als Gebäudeteil eines Schlosses‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 3.

Belegblock:

Bömer, Pilgerf. träum. Mönch (
rhfrk.
,
um 1405
):
Siech da den konnig von dem schachzabel | Und sine rach und ritter aber.
Pyritz, Minneburg
4658
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
Mich hat gebracht und bringet noch | Daz miner freuden snelles roch | In leydes mat sich topelt.
Wiessner, Wittenw. Ring
2107
(
ohalem.
,
1400
/
08
):
Frawen unkeusch ist ein vinden
[›Bauer im Schachspiel‹],
| Den chain roch mag überwinden.
Zingerle, Inventare (
tir.
1473
):
in dem rochenn einn glockspeysenn glockenn czu den wachterẹn.
Voc. Teut.-Lat.
bb ijr
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß .
Vgl. ferner s. v. .