rist,
der
;
-s/–
,
auch
riste,
die
.
1.
›Handrücken, Handgelenk‹; ›Fußrücken, Fußgelenk‹; auch: ›Halsgelenk an der Schulter eines Pferdes‹.
Bedeutungsverwandte:
(
der
); vgl. .

Belegblock:

Rupprich, Dürer (
nobd.
,
1513
/
5
):
Dys ist dy hoch for der soln pis zw hochst des ristz.
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
Rist oder reihe. Conuexum pedis.
Chron. baier. Städte.
408, 30
(
moobd.
,
2. H. 14. Jh.
):
sol er [iud] di rechten hant dar in legen untz an den rist und sol ainer sprechen, der im den aid geit.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß ;
Vorarlb. Wb.
2, 741
;
Hyrtl, Anatomie.
1884, 129
f.
2.
›Fuß des Berges‹; ›Anfang, Beginn von etw. (im räumlichen Sinne)‹.
Bedeutungsverwandte:
3, .

Belegblock:

Maaler (
Zürich
1561
):
Der Antritt oder rist eines bergs / das vnderist eines bergs. Radices montis.