rinoceron,
rinoceros,
Genus(?);
zu
mhd.
rinôceros, rinoceront
›Rhinozeros‹
(), dies über
lat.
rhinoceros
›Nashorn‹
aus gleichbedeutendem
griech.
rhinókerōs
(
Duden, Das gr. Fremdwb.
2007, 1184
).
›Nashorn; exotisches großes wildes Tier mit einem Horn auf der Nase‹; auch im Orientierungsfeld mit anderen wilden oder exotischen Tieren, z. B.
1
1, , ,
1
1, , 4, (
der/das
).
Bedeutungsverwandte:
1.
Wortbildungen:
rinocerbecher
,
rinocergeschir
,
rinocerhorn
,
rinocerkelch
.

Belegblock:

Volkmar (
Danzig
1596
):
Rhinoceros, ein thier / das auff der Nasen ein horn hat.
v. d. Broek, Suevus. Spieg.
191v, 9
(
Leipzig
1588
):
Rhinoceros ist ein Thier / einem Elephant sehr ehnlich / hat ein Horn in der Nase.
Sachs (
Nürnb.
1563
):
[schreibt Plinius Secundus] von | Dem thier genennet rinoceron, | [...] | Aber in teutscher sprach genannt | Wird das thier gheissen ein ainhorn.
Gereke, Seifrits Alex.
5436
(
oobd.
, Hs.
1466
):
die willden leben und die pern | und tiger tyer und rinocern, | liebharten und pardi | versuechten den tag dikch an sy.
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
2
(
oobd.
,
1607
/
11
):
1 schön gantz rhenotzerhorn.
Ebd.
12
:
Ein rhenotzerbecher oder kelch.
Ebd.
13
:
Ein renotzergeschirr, ist nidertrechtig ablang, der deckl und fueß mit gold gefasst.
Ebd.
21
:
Ein renotzerkelchlin von der spitzen eins renotzerhorns.
Ebd.
756
:
ein schilt von einem renotzeronten, daruff am end ein kumpfes horn.