rings,
Adv.;
in präpositionalen Wendungen (überwiegend mit um, herum
u. dgl.) mit ausgeprägter Tendenz zur Univerbierung; zur Formgeschichte s. Pfeifer
; anders 2000, 1129
Kluge/S.
; 2011, 768
Duden
.7, 2014, 699
Wortbildungen:
ringsher
ringsherum
ringsum
zu ringsum
), ringsumher
Belegblock:
feynd, kranckheit, armut, sund, teuffel und todt, die synd da, lassen nicht ab unnd ligen rings herumb.
Las alle Kriegsmenner rings
[
ringsweisEck
1537: ]
vmb die Stad her gehen ein mal. Sie werden all mit schimpff vnd hon | Durch deine schickung angethon, | Mit schanden ringes her vmgeben.
Wider die ameissen. Kohlenstaub umb die beume gestreuet und dann einen wüllenen lappen in stenker genetzt und rings umb des baumes stamm gelegt.
Mein Vaterland ist diese Jnsel [...] rings vmbher mit dem weinendẽ Meer vmbgeben.
so er nöttigs opffern wyl, | So fint er seines peütels nicht. | Gancz zu ringsumb er sich besicht.
Die erd mit seyden göltern war | Zu ringsum überpreytet gar.
[Ein] grosser becher [...] oben beim mundtstuckh ringsumbher mit sigillen von scorpionen uffgedruckht.
Ebd.
1150
: Vier grosser vasi von porcel: [...] in der dicke ringsumb zu 2½ eln.
Ebd.
2142
: Ein uhr oder rederwerckh, ist ein pfaw, geht und wendt sich ringsumb.
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 119
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