richterbote,
der
;
–/-n
.
›Gerichtsdiener‹;
vgl. 1,
1
4.
Rib.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
1
4, , 3, .

Belegblock:

Dat nuwe Boych (
rib.
,
1396
):
In die Richterboiden alle gewapent vp der straissen giengen.
Chron. Köln (
rib.
, Hs.
1. H. 15. Jh.
):
so nam der selve her Rembolt den richterboiden ire steife, ind he und die scheffene gemeinlichen lachten.
Buch Weinsb. (
rib.
,
um 1560
):
wie die richterboden bemelten Wilhelm uber den platz leiten.
Ebd. (
1556
):
hat man Laurens und Mattheis Vorsbach [...] an das hoegericht sullen lieberen und im ausleiten ist sulch gedrenge [...] gewest, das die zwein Vorsbach den richterboden uis den henden quamen.
Scholz-Babisch, Klev. Rheinzollw.
333, 25
(
rib.
/
nfrk.
,
1562
):
das allewegh eyn rychterboedt daeselbst zu Rouyrort eyn uffsicht plegh zu haven.