resonanz,
die
;
–/-en
;
aus
mlat.
resonantia
›Widerhall‹
().
›Klang; Widerhall‹ (musiktheoretisch).
Texte gebundener Form.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,
1
1, , , , (
der
) 1, 1.
Wortbildungen:
resonieren
›ertönen‹ (dazu bdv.: vgl. (V., unr. abl.) 1,
1
1, 1).

Belegblock:

Fischer, Folz. Reimp.
39, 49
(
Nürnb.
1479
):
Peid aus quarten und aus quinten | Wart es
[das Zwitschern der Vögel]
zusamen resonirt.
Sachs (
Nürnb.
1537
):
Vögel [...] | Singend hört ich hofiern, | [...] | Artlich ihr concordantz | Im wald gab resonantz | Nach art der musica.
Ebd. (
1551
):
Mit zehen saiten auff dem psalter, | Mit schön resonantzen und scharpffen | Gedicht, zu spilen auff der harpfen.
Ebd. (
1566
):
lobet den herren mit scharpffen | Resonantzen mit psalter-harpffen.
Klein, Oswald
12, 49
(
oobd.
,
1416
):
Si [weib] dempft die ganzen musica | mit grosser resonanz, | die recht mensur apposita, | all noten hol und ganz | lat si erzittren durch ir kel.