renke,
reinanke,
reinenke,
wohl
der
;
–/-n
;
zu
mhd.
rîn-anke
›Rheinanke, Renke, Lachsforelle‹
().
›Fisch der Gattung Coregonus; Felchen; lachsartiger, in Binnengewässern lebender Fisch‹; in den Belegen als Speisefisch thematisiert.
Zur Sache:
Urania, Fische [...]
114
.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): , ; vgl. .

Belegblock:

Welti, Pilgerf. v. Walth.
5, 24
(
omd.
,
n. 1474
):
eyn groß, lang faß mit lebenden fisschen, mit hechten, mit karpen, vahern, rencken etc.
Loose, Tuchers Haushaltb. (
nürnb.
,
1517
):
adi 12 dito fur 30 groß rencken czu 10 ₰ gen cant Clarn verert.
Sudhoff, Paracelsus (
1530
):
Kan aus eim renken ein belch werden, lachs ein salm ec, so kan auch aus ein menschen krankheit ein andere werden.
Müller, Nördl. Stadtr. (
schwäb.
,
1493
):
Denen mit den rengken ist gesagt, si sollen ander visch darunder mischen und für rengken hingeben; das söllen si miden.
Schmitt, Ordo rerum 321, 15.
8
(
oobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Rechinnus reinangkch.
UB ob der Enns
10, 322, 21
(
moobd.
,
1385
):
da dint man von unser genedigen vraun [...] drew hundert reinnankchen [...], als mans aus dem Gewsarer se vächt.
Ebd.
147, 11
(
1517
):
adi 20 luio für 18 groß rencken gen sant Clarn ins closter dafur [...] par beczalt 9 ₰.
Stolz, Zollwesen
111, 29
(
Seefeld
1580
):
stockvisch, hering, reinencken und rossen.
Hampe, Ged. v. Hausrat
4, 18, 7
;
Loose, a. a. O. ;
Vorarlb. Wb.
2, 709
.