reling,
rechling,
röling,
der
;
–/-Ø
.
1.
ein Süsswasserfisch, wohl: ›Flussbarsch‹.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): , , , ,
2
1,
2
3, 3, , , 1; vgl. 2.

Belegblock:

Engel, Rats-Chron. Würzb.
276a, 2
(
nobd.
, Hs.
M. 17. Jh.
):
uf donnerstag [...] hat man bey dem gerichthaus uber dem Meyn hüpsche röhling feylgehabt.
Hampe, Ged. v. Hausrat
4, 18, 13
(
Straßb.
um 1514
):
Rufolcken / Roppen [...] | Husen / Recken/ Platylin vnnd bücking.
Dierauer, Chron. Zürich
29, 17
(
halem.
,
1415
/
20
):
Und hattend ain holi straß darab, das in spis ward, wenn si woltand, und si wurfend lebend visch (reling).
Adomatis u. a., J. Murer. Zarob.
165
(o. O.
um 1575
):
da hab ich [...] nüt than | Dann das ich mich nach fischen stelt | die hab ich nun gantz ußerwelt | [...] | Groppen / Schlyen / Rheling und Nasen.
Henisch (
Augsb.
1616
):
Bars / parß / parsch / bersich / persing / hürling / traͤnle / egle / stichling / Reeling / perca, piscis delicatissimus.
Schmitt, Ordo rerum
321, 2
;
Voc. Teut.-Lat.
aa vjv
;
2.
eine Pilzart, wohl: ›Pfifferling‹.
Bedeutungsverwandte:
, , 1, 1.

Belegblock:

rehling / Druͤschling / m ein art eines schwams.
Henisch (
Augsb.
1616
):
Drüschling / pfifferling / hirschbrunst / rechling.