reiter,
reuter,
die
;der
;-Ø/-en, -ern, -ren, -ra
;›grobes Sieb‹; überwiegend zur Nutzung im land- und hauswirtschaftlichen Bereich; auch: ›Durchschlag, Seiher‹; gelegentlich bildlich.
Gehäuft obd.
Syntagmen:
aus platen reitern machen
; das kreuz die rechte r. sein
; etw
. (Subj.) auf den reitern bleiben, durch die reitern fallen, etw. durch die r. treiben, etw. mit der r. säubern / sieben, kerne mit der r. läutern, wasser mit der r. schöpfen, der sak zu einer r. werden
; die alte / enge / grobe / härene / neue / reine r
.Belegblock:
Auss unsern platen uns die dieb | machen reitern und dar zw sieb. | Unser harnusch waz gancz enwicht.
Aber von den anderen [thier-köpff] allen, | So durch die rewtern sind gefallen | Und unden lagen bey sein füssen
(Teil einer Bildbeschreibung). Wenn man sibt mit der reiter thetig, | So bleibet darinn das unfletig.
ein herin sib, ein schinin sib, zwo ritren, dero ist einú eng, die ander wit.
Brembgartter mäß an guoten und suberen früchten [...] mit wannen und rytteren wol gesüberet.
1 trähter und 2 ritra zu dem win.
waß durch die reyteren mit dem korn falt, soll damit fahren, waß aber uf den reyteren pleibt, soll mit dem stro fahren.
die kueten treib mit einem starkchen leffel durch ein engen reytter.
pro instrumento ad coquinam vulgo ritter asp. 4.
Lemmer, Amman/Sachs. Ständeb.
94, 9
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