regen,
V., unr. abl.;
zu
mhd.
rëgen
V., unr. abl.
›emporragen‹
().
›in eine Richtung ragen, emporragen‹; auch: ›strotzen‹; intrans.; als part. Adj.
geregen
›gespießt, (an)gesteckt‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 6, 1.

Belegblock:

Primisser, Suchenwirt (
oobd.
,
2. H. 14. Jh.
):
Darein [verschanten clait] siht man sich pinden | Mit riemen vor und hinden, | Daz si regen az die scheit.
Gereke, Seifrits Alex.
8786
(
oobd.
, Hs.
1466
):
da man es [chaiserleichs gewant] im angelegt, | von edelm stain es alles regt.