rechenkamer,
die
.
›für das Finanzwesen zuständiges Verwaltungsorgan; Schatzamt, Steuerbehörde einer Stadt‹;
vgl.
1
2, 5.
Wmd.; Rechts- und Verwaltungstexte.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. , , , 2b.
Wortbildungen:
rechenkamerregistrator
›in der Registratur einer Finanzverwaltung tätige Person‹ (dazu bdv.: vgl. 1).

Belegblock:

Brinkmann, Bad. Weist. (
rhfrk.
,
1581
):
Ist nachvolgender bericht zur rechencammer geschehen.
Ebd. (
1566
):
Dinstags [...] seien churfürstlich Pfaltz camermeister Martin Flach sampt landschreibern [...], auch rechencamerregistrator Hans Friderich Groß [...] uf dem schlos [...] inkomen.
Kollnig, Weist. Schriesh.
266, 33
(
rhfrk.
,
1613
):
In dem jahr [...] ist [...] meines gnedigsten herrens landschreiberey rechnung [...] durch mich [...] als [...] renovator bey dero rechencammer, ordenlich beschrieben und ernewert worden.
Köbler, Ref. Wormbs
231, 23
(
Worms
1499
):
woͤllen wir das der betrieger [...] verfallen sy [...] den andern halben teil in vnser Stat gemeinen nutz vñ Rechen Camer [...] zubezalen.
Ebd.
296, 13
:
wer [...] dreck [...] vff die Gassen schütte. lege [...] by pen ein pfund heller [...] in vnser Stat Rechencamer oder fisco.