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raute,die
;zu
vgl. mhd.
rûte
›schiefwinkliges Viereck‹
(); Etymologie unklar, aber wohl nicht verwandt mit 1
; Dwb
.14, 319
›Rhombus; ebenes Viereck mit vier gleich langen Seiten‹; speziell: ›kleine viereckige Fensterscheibe‹.
Wortbildungen:
rautecht
rautenfenster
rautenglas
rautenscheibe
Belegblock:
der Sal was mit cypressen gelegt / vnd mit Chrisoliden / Achaten Amatisten / vn̄ Jaspis / rautecht vnd erzogen / der hof heraussen / was mit Onichen vnd Topasien gepflastert.
Auch rautenglaͤser allzumal / | Wer der bedarff / thu hie
[beim
Glasser]
einkern. Nim ein messenes dünnes blech [...] in form einer viereckichten uberlengten rautenscheibe.
von einer scheiben einzusetzen als einitzlichen zwen pfenning; mer von hundert rautten von newem einzulegen dreu pfunt alt, und von einem schlechten pauren glass vier pfenning.
dem Veit glaßer von einem rauttenfenster czuvernewen in dem abcziehkemerlen vor dem pad per Haincz beczalt.
Rauten / Fensterrauten / Vieraͤchtige figur mit vier außgespitzten ecken. Rhombus.
Ein par augengleser von cristall geschnitten mit vilen rautten oder eggk.
Schmidt, Frankf. Zunfturk.
1, 428, 8
;