raufe,
die
.
›Behälter aus Brettern und Latten, der Futter für das Vieh im Stall enthält; Krippe, Futterraufe‹.
Bedeutungsverwandte:
1
2, 1; vgl. 1.

Belegblock:

Joachim, Marienb. Tresslerb. (
preuß.
,
1403
):
8 m. und 4 scot den zymerluten, die den alden rosstal abebrochen, und vor den nuwen wider zu seczen und vor nuwe crippen und roufen.
Küther, UB Frauensee
410, 26
(
thür.
,
1540
):
hunde, horten
[›Reisiggeflechte zur Einhegung von Schafen‹],
rauffen und rinnen stehen halb u. g. h. und muß der schaffmeister dieselben halten.
Jürges u. a., Waldecker Chron. ;
Lippert, UB Lübben
2, 231b, 18
;
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb. 1991,
490
.
Vgl. ferner s. v.
1
2.