ratzeit,
die
;
selten mit Fugenelement:
ratszeit
.
›Zeitpunkt, zu dem eine Ratssitzung (regulär) beginnt; Zeit der Ratssitzung‹; vgl. (
der
) 5; 6.

Belegblock:

Buck, U. v. Richent. Chron. Conz. (
alem.
,
um 1430
):
an dem nächsten samßtag, ze raut zit, do sant unßer hailger vatter baupst Johannes sin erber bottschaft [...] für raut und batend die, das man ain ordnung tät von der herberg wegen.
Jörg, Salat. Reformationschr.
193, 14
(
halem.
,
1534
/
5
):
deshalb / mencklich / uff mentag den nechsten [...] zuͦ früjer raatzytt jn jr statt Zürch vor jnen erschinen.
Chron. Augsb. (
schwäb.
,
E. 15. Jh.
):
Nach Cristi gepurt 1371 jar in die Gregorii pape prant Hanns von Swemmingen Oberhausen umb rautzeit und Lechhausen zuͦ mitternacht.
Ebd. (
1544
/
5
):
Als nun die nacht vergieng und die ratszeit hertzunachnet, do warend alle thor verspert gehalten.
UB Zug
755, 8
;
1721, 8
;