rapier,
›Degen‹ (eine Hieb- und Stichwaffe).
Seit dem mittleren Frnhd.
Syntagmen:
das r. an der seite tragen, durch jn. stechen / stossen, in die scheide stecken, jm. sein r. ausziehen / nemen
; jn. mit rapieren schlagen, jm. mit dem r. einen stich tun
; das lange / vergüldete r
.Wortbildungen:
rapierklinge
Belegblock:
Von vngleichen sagt man: [...] Man steckt offt in verrissene Scheide ein verguͤldt Messer oder Rapier.
D. Martinuum, predigt mir ex libro, hore nu juncker Hans mit dem Rapier.
die Welschen habenn nitt gnugsam mogen wyrgen, morden, die toden kerper, so schon dagelegen, durchstochen mitt den rappirenn.
seind underhalb Fridberg in 3 mitburger angefallen und haben im sein rappir ausgezgen und im darmit in den kopf bei dem schlaff ein bese wunden gehauen.
1 spannische rapirklingen.
Ebd.
704
: 1 rapyrclingen mit einem rhor zum schiessen gericht.
Skála, Egerer Urgichtenb.
115, 6
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