ranke,
Genus(?);
–/-n
;
überwiegend im Plural belegt.
›sich windender Trieb, Zweig; Sprössling einer Pflanze‹ (vom Hopfen, von der Weinrebe).
Bedeutungsverwandte:
, ; vgl. (
der
) 5.

Belegblock:

Ermisch u. a., Haush. Vorw.
136, 17
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Solche ranken oder schußling beschütte alsbalt mit luckerer erden.
Ebd.
21
:
dieser keimen oder ranken nimpt man derhalben so viel zusammen, ob etzliche untuchtig wehren, das doch die andern bekleiben.
Ebd.
137, 32
:
Wann nun die ranken die stange lang aufgewaxen, so weiset man die ubermessigen ranken [...] von einer stange zur andern.
Vgl. ferner s. v. 1, 1.