quecke,
die
;
–/-n
;
zur Ableitung des Namens von
quek
vgl.
Marzell
1, 145
 f.
– Zur Synonymie von
quecke
in den rezenten Mundarten des Dt. s.
Dwa
2, 17, 8
.
ausdauernde, schnell wachsende Grasart mit weitläufig kriechendem Wurzelstock: ›Quecke, Agriopyrum repens‹; im Garten- und Ackerbau als schwer ausrottbares Unkraut betrachtet.
Zur Sache:
Marzell
1, 145
 ff.
Bedeutungsverwandte:
, ; vgl. .
Wortbildungen:
quekgras
.

Belegblock:

Bömer, Pilgerf. träum. Mönch (
rhfrk.
,
um 1405
):
Ich bin die die ane hacken | In dem garten dut disteln ußracken, | Qwecken und nesseln erheben | Und al unkrut aen samen sehen.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
133, 25
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Darnach mus man ihn
[den Boden]
in der Fasten widerumb pflüegen und mit der egen wohl uberziehen, das steine und quecken daraus kommen.
Ebd.
135, 31
:
Die hopfenstöck haben dise art wie die quecken [...], sonderlich wann sie in luckerer erden ligen, so treiben sie in der erden trefflich viel keimen von sich, wo man inen nicht furkompt.
Ebd.
255, 5
:
Man reiniget die ecker vom queckgrase und farren durch stete ackerung, ausegung und zusammenrechung derselben.
quaͤcke [...]. Daß Graß in aͤckern vnd Gaͤrten.