quecke,
die
;–/-n
;quek
vgl. Marzell
f. 1, 145
– Zur Synonymie von
quecke
in den rezenten Mundarten des Dt. s. Dwa
.2, 17, 8
ausdauernde, schnell wachsende Grasart mit weitläufig kriechendem Wurzelstock: ›Quecke, Agriopyrum repens‹; im Garten- und Ackerbau als schwer ausrottbares Unkraut betrachtet.
Zur Sache:
Marzell
ff.1, 145
Wortbildungen:
quekgras
Belegblock:
Ich bin die die ane hacken | In dem garten dut disteln ußracken, | Qwecken und nesseln erheben | Und al unkrut aen samen sehen.
Darnach mus man ihn
[den Boden]
in der Fasten widerumb pflüegen und mit der egen wohl uberziehen, das steine und quecken daraus kommen. Ebd.
135, 31
: Die hopfenstöck haben dise art wie die quecken [...], sonderlich wann sie in luckerer erden ligen, so treiben sie in der erden trefflich viel keimen von sich, wo man inen nicht furkompt.
Ebd.
255, 5
: Man reiniget die ecker vom queckgrase und farren durch stete ackerung, ausegung und zusammenrechung derselben.
quaͤcke [...]. Daß Graß in aͤckern vnd Gaͤrten.